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Tourenbeschreibung

Tag 1: Ankunft: Fahrt von Reykjavík nach Laugarholt

Wir fahren zusammen in einem 4x4 Bus in die nördliche Westfjorde. Ziel der Abfhart aus Reykjavik ist 15.00 Uhr, gerne fruher, aber meldet Euch bitte wegen der Ankunftszeit. Dann geht es der Küste des großen Fjordsystems Ísafjarðardjúp entlang und wir biegen schließlich in das abgelegen Tal, das Skjaldfannadalur, ein. Unser Ziel ist Laugarholt – der letzten ganzjährig bewohnten Farm nördlich des Ísafjarðardjúp. Die Fahrt ist 4-5 Stunden. Gemeinsames Abendessen, gegenseitiges Kennenlernen, vielleicht auch noch ein Abendspaziergang und ein Bad in unserem naturheißen Schwimmbad oder im Hot Tub. Übernachtung auf der Farm.

Tag 2: Laugarholt – Kaldalón – Tyrðilmýri

Aufbruch von Laugarholt. Wir reiten durch Moorwiesen und über Kiesflächen durch das Tal Skjaldfannadalur in Richtung Meer hinunter. Bei Ebbe durchqueren wir vor der prächtigen Kulisse des Drangajökull die Gletscherlagune Kaldalón. Weiter geht es am Strand entlang bis zum alten Gehöft Tyrðilmýri. Während sich die Pferde hier auf der Weide ausruhen dürfen, fahren wir mit dem Auto zurück nach Laugarholt und übernachten noch einmal auf der Farm. Ca 5 Std unterwegs.

Tag 3: Tyrðilmýri – Snæfjallaströnd – Grunnavík

Morgens fahren wir wieder nach Tyrðilmýri. Hier endet der Fahrweg und wir brechen nun endgültig in die Wildnis auf. Entlang der Küste Snæfjallaströnd („Schneebergestrand“) reiten wir teils oberhalb der Klippen auf schmalen Pfaden, teils unten am Strand auf herrlich weiten Sandflächen. Über Geröllflächen und Schneefelder geht es dann steil bergan hinauf auf die Passhöhe Snæfjallaheiði, von wo wir eine grandiose Aussicht auf die Fjorde des Ísafjarðardjúp genießen. Überquerung der Hochebene, Abstieg in die Bucht Grunnavík. Übernachtung im alten Farmhaus Sútarabúðir (Schlafsackunterkunft). Ca 8-10 Std unterwegs.

Tag 4: Grunnavík – Jökulfirðir – Furufjörður

Wir reiten über den kleinen Bergrücken Staðarheiði und hinab in das große Fjordsystem der Jökulfirðir („Gletscherfjorde“). Bei Ebbe durchqueren wir den Fjord Leirufjörður und reiten dann durch üppige Blumenwiesen, umsäumt von schneebedeckten Berghängen, in den Fjord Hrafnfjörður hinein. Aufstieg auf die Hochebene Skorarheiði, Überquerung des Hochplateaus, Abstieg in den Fjord Furufjörður. Durch morastige Wiesen und unzählige Bäche geht es zum Meer hinab, wo wir unser Rundzelt aufschlagen. Wenn es das Wetter zulässt, grillen wir abends auf einem Treibholzfeuer am Strand. Ca 8-9 unterwegs.

Tag 5: Furufjörður – Svartaskarð – Reykjarfjörður

Der Tag beginnt mit dem sehr steilen Aufstieg auf den Pass Svartaskarð („Schwarze Scharte“). Wenn wir dort oben nicht ganz in Nebel eingehüllt sind, werden wir mit einem atemberaubenden Blick auf die großen Vogelklippen im Norden und auf die unberührte Gletscherwildnis des Drangajökull belohnt. Wir steigen in den Fjord Tharalátursfjörður ab, durchqueren einige reißende Flüsse, reiten über den Bergrücken Reykjarfjarðarháls und gelangen in den Fjord Reykjarfjörður. Wir übernachten im alten Farmhaus von Reykjarfjörður (Schlafsackunterkunft). Ca 5 Std unterwegs.

 

Tag 7: Reykjarfjörður – Bjarnarfjörður – Drangar

Neben großen Stapeln von Teibholzstämmen reiten wir am Meer entlang, überqueren den Bergrücken Geirólsgnúpur und reiten hinab in die Bucht Skjaldabjarnarvík, wo wir wieder unzählige Bäche zu passieren haben. Wir erklimmen den nächsten Bergrücken und steigen dann sehr steil hinunter in den Fjord Bjarnarfjörður, den wir bei Ebbe durchqueren. Wir erreichen die Bucht von Drangar mit ihren imposanten Felsspitzen im Meer. Auch hier können wir abends ein Bad in einer heißen Quelle genießen. Übernachtung im Zelt. Ca 7 Std unterwegs.

Tag 8: Drangar – Drangajökull – Laugarholt

Auf dem alten Pfad, über den viele Jahrhunderte lang die Bewohner des Ísafjarðardjúp Treibholz von der Nordostküste nach Hause geholt haben, reiten wir das Tal Meyjardalur hinauf. Immer breiter werden die Schneefelder, schließlich liegt nichts als eine weite weiße Fläche vor uns. Oft sind wir auf dem Gletscher völlig von Nebel eingehüllt, manchmal graupelt oder schneit es gar. Man hat das Gefühl, die Arktis zu durchqueren. Umso größer ist der Jubel, wenn plötzlich die Wolkendecke aufreißt und den Blick auf das Ziel unserer Reise, das Tal Skjaldfannadalur, freigibt. Abstieg vom Gletscher, Durchquerung des Flusses Selá, Heimkehr nach Laugarholt. Beim Abendessen auf der Farm und einem Bad im heißen Schwimmbad lassen wir die Woche gemeinsamer Abenteuer ausklingen. Ca 10-11 Std unterwegs.

Tag 9: Laugarholt – Ísafjörður – Dynjandi – Patreksfjörður mit Bus

Nach dem Frühstück nehmen wir Abschied von Laugarholt und fahren die Westfjorde entlang Richtung Westen. Unser erste Halt ist Litli-Bær, ein ganz kleiner, ehemaliger Bauernhof der vom früheren Bauern liebevoll gezeigt wird. Danach fahren wir weiter nach Ísafjörður, die “Hauptstadt” der Westfjorde. Wir fahren uber hohe Berge und in tiefe Fjorde hinunter auf dem Weg Richtung Südfjorde. Ein Highligt ist der Wasserfall Dynjandi.

Tag 10: Patreksfjörður – Rauðisandur – Kollsvík – Látrabjarg – Patreksfjörður, mit Bus

Dieser Tag ist den südlichen Westfjorden, einem unserer Lieblingsgebiete, gewidmet. Wir besuchen Rauðisandur, wo wir die endlosen gelben (roten) Stranden geniessen können (hier glaubt man, man sei in der Karibik…) und  einen Spaziergang zu den Ruinen von dem Bauernhof Sjöundá machen. Sjöundá ist bekannt aus dem Roman Schwarze Vögel von Gunnar Gunarsson. Weiter geht es nach Kollsvík, eine einsame Bucht mit ein Paar verlassenen Bauernhöfen. Die Geschichte und die Spuren der früheren Bauern und Fischern hier sind genau so beeindruckend wie die hellen Strände, umrundet von den Bergen und dem Meer. Nach dem Abendessen fahren wir noch nach Látrabjarg, der Westliche Punkt in Island und in Europa. Wir besuchen die grosse Vogeklippe, und hoffen dort auf Papageinetaucher zu treffen, die allerdings hauptsachlich spät Abends auf der Klippe sind, aber auch eine Menge andere Seevögel nisten dort.

Tag 11: Patreksfjörður – Faehre ab Brjánslækur – Stykkishólmur – Reykjavík, mit Bus

Auf dem Weg zur Fähre halten wir bei einem kleinen naturlichen warmen Pool. Die Fähre nach Stykkishólmur dauert 3 Stunden und je anch Zeit halten wir kurz in dem schönen kleinen Hafenort Stykkishólmur. Dann fahren wir die letzte Strecke nach Reykavik und nehmen dort Abschied von einander.